Unsere Fahrzeuge der Rettungswagen


Der Rettungswagen in seiner heutigen Form ist eine Fahrzeugart, deren Ursprünge in der späten zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu finden sind. Nach der Gründung ziviler Samaritervereine, die auf Anregung von Friedrich von Esmarch ab 1882 entstanden, von Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes und anderer karitativer Vereine sowie der Übernahme von Krankenbeförderungen durch Feuerwehren kam es vermehrt dazu, dass Rädertragen, Kutschen und andere Gefährte planmäßig zum eiligen Transport verletzter oder schwer erkrankter Personen in Hospitäler oder zum Arzt genutzt wurden. Ende des 19. Jahrhunderts waren in allen deutschen Großstädten planmäßige Krankenbeförderungsdienste eingerichtet. Maßgebliche Aufgabe war dabei der Transport, nicht jedoch die heute selbstverständliche medizinische Hilfeleistung vor Ort zur Stabilisierung des Zustands vor dem Transport. Bereits aber auf dem 1. Internationalen Kongress für Rettungswesen 1908 in Frankfurt am Main formulierte der Leipziger Arzt Paul Streffer die Forderung nach einer allgemeinen ärztlichen Begleitung von Krankentransporten und des Einsatzes von Rettungsärzten zur medizinischen Erstversorgung vor Ort und während des Transportes. Die weitreichende Etablierung motorisierter Kraftfahrzeuge vor allem nach Ende des Ersten Weltkrieges führte einerseits zur Indienststellung vieler motorisierter „Krankenkraftwagen“ in den Städten und schließlich auch auf dem flachen Land, andererseits auch zu den ersten schweren Verkehrsunfällen. An der Maxime des schnellen Patiententransports zum (Unfall-)Arzt änderte sich bis weit in die 1960er Jahre nichts. 1938 vertrat der Heidelberger Chirurgie-Professor Martin Kirschner in seinem Aufsatz „Die fahrbare chirurgische Klinik“ die Auffassung, dass durch präklinische ärztliche Behandlung mehr Patienten gerettet werden könnten. Dieses Prinzip wurde ab 1954 von Kirschners Nachfolger auf dem Heidelberger Lehrstuhl, Karl Heinrich Bauer, wieder aufgegriffen, als er 1957 sein „Klinomobil“ in einem Heidelberger Modellversuch auf die Straße brachte. Es wird dabei vermutet, dass die zu dieser Zeit steigende Zahl der Personen, die im Straßenverkehr tödlich verunglückten, eine Rolle gespielt haben könnte. Dieses schwerfällige Omnibusgefährt war allerdings für eine großstädtische Unfallversorgung auf Dauer zu kostspielig. Ein zeitgleich von dem Kölner Chirurgen Engelbert Friedhoff entwickeltes Modell, der „Notfallarztwagen“, konnte sich dagegen besser durchsetzen. Da gesetzliche Regelungen fehlten, blieb der Rettungsdienst aber noch bis in die 1970er Jahre von reiner Transporttätigkeit geprägt. Entsprechend blieb es auch in dem nicht ärztlich unterstützten üblichen Krankentransportwesen bei der „Rückspiegelrettung“: Diese umgangssprachliche Bezeichnung bedeutet die Beobachtung des Zustands des Patienten im hinteren Fahrzeugteil mittels des Rückspiegels durch den Fahrer des Krankenwagens – weil niemand sonst zur Besatzung zählte. Eine eventuell für den Fahrer sichtbare Verschlechterung des Zustandes führte denn auch nicht zu einer sofortigen Behandlung, sondern vielmehr zu einer Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit, um die Klinik schnell zu erreichen. Die modernen Vordenker des heutigen präklinischen Rettungswesens kamen aus den Hilfsorganisationen, Kliniken und auch sich bildenden Organisationen wie etwa der Björn-Steiger-Stiftung. Bei dem Versuch, eine bessere Ausrüstung der Krankenkraftfahrzeuge zu erreichen, stießen sie zunächst vielerorts auf taube Ohren.



Der Mercedes-Benz Sprinter

ist ein Kleintransporter der Marke Mercedes-Benz der Daimler AG. Er trat ab 1995 die Nachfolge des Mercedes-Benz T 1 („Bremer Transporter“) an und wurde 1995 auch zum Van of the Year gewählt. Ab 2006 gab es den Sprinter in zweiter Generation. Die dritte Generation kam im Juni 2018 auf den Markt. In Nordamerika wird der Sprinter sowohl unter der Marke Mercedes-Benz als auch als Freightliner verkauft. Zeitweise wurde er auch unter der Marke Dodge angeboten. Der Sprinter wurde von 1996 bis 2016 – mit anderen Motoren ausgestattet und äußerlich leicht modifiziert – auch bis 2006 als VW LT (Generation 2) und ab 2006 als VW Crafter angeboten. Seit 2017 gibt es den VW Crafter wieder als Eigenentwicklung und aus eigener Produktion des Volkswagen-Konzerns. Die dritte Generation des Sprinter wurde am 6. Februar 2018 in Duisburg vorgestellt, die Auslieferung der ersten Fahrzeuge erfolgte im Juni 2018. Die größeren Versionen des Sprinter haben unverändert Hinterradantrieb (interne Baureihenbezeichnung 907), erstmals wird der Sprinter aber für die kleineren Längen, Motorisierungen und Zuladungen auch mit Frontantrieb angeboten (interne Baureihenbezeichnung 910), der Ladeboden bei den geschlossenen Varianten ist dann um 80 mm niedriger.





NEF


Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

ist ein Fahrzeug des Rettungsdienstes, das den Notarzt zum Einsatzort bringt. Es dient der präklinischen Versorgung von Notfallpatienten, die ärztlicher Hilfeleistung bedürfen. Das NEF ist als Notarztzubringer mit dem Rettungswagen, der den Patiententransport ermöglicht, Bestandteil des Rendezvous-Systems. Im Gegensatz hierzu steht das Kompaktsystem, bei dem ein Rettungswagen stets mit Notarzt (= Notarztwagen) zum Einsatz kommt. In vielen Fällen ist es nach der erfolgreichen notärztlichen Versorgung nicht erforderlich, dass der Notarzt den Patienten auch beim Transport ins Krankenhaus begleitet. In diesen Fällen wird der Patient dann an den ebenfalls an der Einsatzstelle befindlichen Rettungswagen (RTW) und dessen Besatzung übergeben, und das NEF-Team ist dadurch bereits wieder einsatzbereit für den nächsten Auftrag der Rettungsleitstelle. Macht der Zustand des Patienten jedoch die Anwesenheit des Notarztes auch auf dem Weg ins Krankenhaus zwingend nötig, kann dieser jederzeit den Notfallpatienten im Rettungswagen in die Zielklinik begleiten. Durch das in diesem Fall nur mit dem Fahrer besetzte, das heißt ohne den Notarzt hinterherfahrende, Notarzteinsatzfahrzeug ist selbst dann noch eine weit flexiblere Einsatzmöglichkeit vorhanden. Denn zuständige Rettungsleitstelle hat die Möglichkeit, den Notarzt darüber zu informieren, wenn ein neuer Einsatz vorliegt. Der Notarzt entscheidet dann jedoch eigenständig, ob er die Transportbegleitung abbricht und den neuen Einsatz übernimmt oder ob er den Patienten aus medizinischen Gründen weiter bis zum Zielkrankenhaus begleiten will. Diese flexible Disponierbarkeit ist auch der entscheidende Vorteil des Rendezvous-Systems gegenüber dem Kompakt-System. Bei letzterem muss der Patiententransport, falls erforderlich, immer vom NAW durchgeführt werden. Damit ist der Notarzt auch dann noch gebunden, wenn es nicht mehr nötig ist.


Der VW Touareg

(Typ CR) ist die dritte Generation des SUV Touareg von Volkswagen und wurde am 23. März 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Fahrzeug basiert auf dem modularen Längsbaukasten und teilt sich somit die Plattform mit der zweiten Generation des Audi Q7, der dritten Generation des Porsche Cayenne und den ersten Generationen des Lamborghini Urus und Bentley Bentayga. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Touareg 44 mm breiter und 77 mm länger, jedoch 7 mm flacher. Der cw-Wert konnte von 0,35 auf 0,32 verringert werden und die Karosserie wiegt trotz der gewachsenen Abmessungen 106 kg weniger als beim Vorgänger. Ermöglicht wird die Gewichtsreduktion der Karosserie durch die Verwendung von 48 % Aluminium und 52 % Stahl, sowie teilweise hoch- und höchstfester Stähle, welche geringere Materialstärken bei gleichen Festigkeiten zulassen. Bei aufgestellter Rückbank beträgt das Kofferraumvolumen nun 810 statt 697 Liter beim Touareg II (7P). Der Wendekreis beträgt 12,2 Meter, in Verbindung mit der optionalen Allradlenkung 11,13 Meter. In Verbindung mit der aufpreispflichtigen Luftfederung beträgt die maximale Bodenfreiheit 258 mm, die Steigfähigkeit liegt für alle Motorisierungen bei 60 % und die Wat-Tiefe bei 490 mm (570 mm mit Luftfederung). Der Rampenwinkel beträgt 18,5° und 25° mit Luftfederung. 





  • modernste Defibrillationsgeräte mit einer hochwertigen 12-Kanal-EKG-Überwachung
  • Ausstattung über die Mindest-anforderungen des Gesetzgebers hinaus
  • Ferno-Roll-In-Tragensystem
  • Beatmungsgeräte mit integriertem CPAP, PEEP – bestmögliche Versorgung der Patienten über eine längere Distanz (zum Beispiel bei Verlegungen in Spezialkliniken)